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Pressemitteilung

Großes Risiko für die Binnenschifffahrt

Der Rheinpegel sinkt - Flutung des Hambacher Sees wird nach Meinung der ÖDP das Problem noch verschärften

 

(Düsseldorf/Neuss/Mönchengladbach) – Die Pegelstände auf dem Rhein seien derzeit extrem niedrig. Das berichte der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt. Ursache sei die verminderte Schneeschmelze. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) befürchtet, dass sich dieses ökologische und ökonomische Problem durch die Flutung des Hambacher Sees noch verschärfen werde.

 

Etwa die Hälfte des Wassers des Rheins komme im Frühjahr aus der Gletscherschmelze. Wird diese geringer und fällt gar aus, hat dies dramatische Konsequenzen für das Ökosystem und auch den Transportweg Rhein. Hinzu komme der der geringe Regen. Große Containerschiffe müssten derzeit bereits auf Ladung verzichten. Aktuell seien die Schiffe nur mit 40 bis 50 Prozent beladen, so die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Bei noch niedrigerem Wasserstand nehme dies noch dramatischer Folgen an.

 

Eine Verbesserung sei durch das Verschwinden der Gletscher nicht zu erwarten, so die ÖDP. Vielmehr komme hier auf das Ökosystem und den Schifffahrtsweg Rhein noch dramatischere Zeiten zu.

 

Als völlig aus der Zeit gefallen sieht die ÖDP den Plan, den Hambachsee über Jahre hinaus aus dem Rhein zu fluten. Die Situation des Rheins erlaube dies im vorgesehenen Zustand des Flusses nicht. Die Präsentation von bunten Bildern können nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass der Klimawandel hier neue Fakten schaffe. Die ÖDP fordere daher eine Überarbeitung der Planungen für den Hambachsee unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen.

 

 

 

Bildquelle: Symbolbild Pixabay_Digeman

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